Nachrichten

MES im Dunkeln- die Sonnenfinsternis

Zuletzt aktualisiert: Montag, 23. März 2015

(an) Um dem großen Naturschauspiel am Freitag, den 13. März beizuwohnen, durften die SchülerInnen der MES, welche den entsprechenden Augenschutz dabei hatten, die Sonnenfinsternis hautnah erleben. Um sicher zu gehen, dass alle Brillen und Folien geeignet sind, hat man sich bei der Sternwarte und beim Augenoptiker erkundigt, da in diveresen Pressemitteilung Warnungen zu entnehmen waren.

So saßen rund 30 Kinder mit Augenschutz vor der Haustür der Schule und konnte fast eine Stunde lang beobachten, wie sich der Mond vor die Sonne schob. Ganz Kreative nutzten die Technik der Camera Obscura und sahen im Schattenbild das Voranschreiten des Mondes.


Närrische Zeit in der MES

Zuletzt aktualisiert: Montag, 23. März 2015

Am letzten Schultag vor den Faschingsferien feierte die SMV mit den Schülern aller Klassen eine närrische Faschingsparty. Mit Spielen, Süßem, Himbeerbowle und Wettbewerben hatten die 200 Schüler viel Spaß. Als schönstes Kostüm wurde das von Sahin als Ayse prämiert.

Tag der offenen Tür 2015

Zuletzt aktualisiert: Montag, 23. März 2015

Erfolgreicher Tag der offenen Tür an der Michael- Ende- Schule

(an) Seit diesem Schuljahr läuft in Bad Schönborn der Betrieb einer Gemeinschaftsschule an der Michael- Ende- Schule mit Erfolg. Von diesem Erfolg konnte man sich am Wochenende überzeugen. Das taten zahlreiche interessierte Besucher aus Bad Schönborn, aber auch aus den umliegenden Gemeinden und kamen am Samstag zum Tag der offenen Tür.

Gleich im lichtdurchfluteten Foyer hatten die LehrerInnen verschiedene Stände aufgebaut an denen man sich über den Tagesablauf und die neuen Methoden informieren konnte. Was ist ein Lernbegleiter und wie wird ein Lerntagebuch geführt? Was haben sich die Schulverlage zur neuen Schulform überlegt und wie sieht die praktische Umsetzung, wie z.B. das Mittagessen und die Busverbindungen aus?

Für die LehrerInnen ist die neue Schulform sehr arbeits- und zeitintensiv, es wird differenziert und für jede/n SchülerIn ein Lernplan entwickelt, welcher in persönlichen Coachinggesprächen erörtert wird. „Durch die individuelle Förderung der Schüler hat man einen sehr engen Kontakt und man kann die Schüler viel gezielter fördern und fordern, als dies im alten Schulsystem möglich war. Auch die besondere Art der Leistungsbeurteilung nimmt viel Druck von Schülern und Eltern. Die Gemeinschaftsschule bereitet mir große Freude.", so die Klassenlehrerin Sabine Erdel auf die Frage wie sich die neue Schulform in der Praxis erwiesen hat. Die Schülerinnen und Schüler haben sich gut auf die neuen Unterrichtsformen eingestellt und haben sie bisher auch sehr erfolgreich anwenden können, ergänzt Frau Horwarth.

In weiteren Räumen konnten die Interessierten Einblicke in den Unterrichtsalltag sehen und ausprobieren, so wurden in der Küche einfache Versuche zur Lebensmittelherstellung gezeigt, im Technikraum gehandwerkt und im Fachbereich der Naturwissenschaften Experimente und zahlreiche Stationen Rund um den Unterricht demonstriert. Alltagsbezug und Handlungsorientierung, wird hier in den Fordergrund gestellt, so die NWA Lehrerin Alexandra Nohl, „bei den Naturwissenschaften sind die meisten SchülerInnen begeistert, ob mit Versuchen oder beim Mikroskopieren, hier passiert etwas und das weckt den Forschergeist.“

Im Lernatelier zeigten die Fünftklässler selbst, wie sie im Alltag an ihren individualisierten Arbeitsplätzen arbeiten und erklärten den zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern wie Lernwegelisten aussehen und wie man damit arbeitet. „Das ist ganz einfach“, erklärt Kevin, „man macht einfach die Aufgaben die man machen soll und ein bisschen mehr!“

Auch Rektor Werner Köhler ist beeindruckt von der Arbeitsweise in den Klassen und vor allem vom hohen Engagement der beteiligten Lehrkräfte.

Die Inklusion nimmt in der Gemeinschaftsschule einen wichtigen Bereich ein, Sonderpädagogen kooperieren mit den Lehrern der GMS, die Schulsozialarbeit ist stark eingebunden und auch der Schulhund darf nicht fehlen. Momentan sind 7 Förderschüler an der MES und profitieren vom gemeinsamen Lernen, bei denen die schwächeren von den besseren Schülern profitieren.

Vor allem die Eltern sind von der neuen Schulart begeistert, hört man durchweg, dass die gute Zusammenarbeit mit den LehrerInnen und die nahtlose Dokumentationen, ihnen einen optimalen Eindruck in die schulischen Leistungen ihres Kindes geben. Auch dass es keine Hausaufgaben gibt, ist eine Erleichterung für den familiären Alltag.

Die SchülerInnen arbeiten auf drei Niveaustufen, so kann es sein, das ein Kind in Mathe auf der Grundstufe arbeitet, in Deutsch auf der Experten- und in Englisch auf der mittleren Stufe, so wird jedes Kind nach seinen eigenen Bedürfnissen individuell gefördert und gefordert.

Auch die SchülerInnen fühlen sich wohl an der Schule, auf die Frage „Gefällt es euch an der Michael- Ende- Schule?“, antworteten die fünften Klassen begeistert im Chor mit einem lauten„JA!“

Die Anmeldungen der neuen Fünftklässler finden am 25. und 26. März von 8.30 - 15.30h im Sekretariat statt.