In der 5. und 6. Klasse haben die Schüler im Anschluss an den Heimat- und Sachunterricht der Grundschule das Fach BNTBiologie, Naturphänomene und Technik. Hier steht zunächst vor allem die Tierwelt und Umwelt im Vordergrund. Die Schüler beschäftigen sich mit Haus- und Nutztieren, Pflanzen und dem Wald als Ökosystem. In Klasse 6 kommt mit dem Energiebegriff ein weiterer, großer Themenaspekt hinzu, der sich durch die gesamte Schullaufbahn ziehen wird. Der Technik-Bereich lässt die Schüler schon in das Wahlpflichtfach ab Klasse 7 schnuppern und zeigt den Schülern, was man mit Holz so alles anstellen kann.

Ab der Klassenstufe 7 treten dann die Einzelwissenschaften Biologie, Chemie und Physik in Erscheinung. Die Schüler lernen nun die Besonderheiten und spezifischen Themenbereiche der Naturwissenschaften kennen. So wird der Physik-Unterricht der Klassen 7-10 die Themen Elektrizität, Kräfte und Maschinen, Energie und später auch die Atomphysik behandeln. In Biologie steht der Mensch immer mehr im Vordergrund. Die Schüler lernen beispielsweise die verschiedenen Organsysteme und später auch die Grundlagen der Genetik sowie die Evolutionstheorie kennen.

Die Schüler werden im naturwissenschaftlichen Unterricht befähigt, Forschungsfragen zu stellen, Experimente durchzuführen, Vermutungen anzustellen, Messungen vorzunehmen, Versuchsbeschreibungen und Versuchszeichnungen anzufertigen und Modelle naturwissenschaftlicher Phänomene zu erstellen bzw. erklären zu können. Die Praxis nimmt in den Naturwissenschaften also einen möglichst großen Raum ein. Schüler können einen Brennerführerschein erwerben und mit Mikroskopen unter anderem Mikroorganismen entdecken und vielfältige Versuche zu allen Themenbereichen durchführen.

Für unsere naturwissenschaftlichen Fächer stehen uns zwei entsprechend ausgestattete Fachräume zur Verfügung, die es uns ermöglichen nicht nur Lehrerversuche zur Demonstration, sondern auch Schülerversuche durchzuführen. Ein Raum ist hierbei schwerpunktmäßig für den Physikunterricht mit den entsprechenden Materialien vorgesehen, der andere eher für den Chemie- und Biologieunterricht.

Die Tische im Chemie-/Biologieraum sind mit Wasser-, Gas- und Elektroanschluss versehen, sodass die Schüler hier gemäß dem Grundsatz „Learning by doing“ selbst Versuche durchführen können. Im Physikraum stehen an den Tischen Elektroanschlüsse zur Verfügung. Es versteht sich von selbst, dass für die Nutzung dieser Räume bestimmte Regeln gelten müssen, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten.

Wir legen Wert darauf außerschulische Kooperationspartner in unseren Schulalltag zu integrieren. So können Themeninhalte, die in den Unterrichtsstunden erarbeitet werden, vertieft und auch einen emotionalen Bezug der Schüler zu Lerninhalten verstärkt werden.

In der 5. Klasse wurde die Veranstaltung mit der „Waldpädagogik Karlsruhe“ vereinbart. In Gruppen leiten die Waldpädagogen verschiedene Aktionen, die uns vielseitige Einblicke in die Vielfalt des Lebensraums Wald und seine ökologischen Zusammenhänge geben.

Ein besonderes Highlight Ende der 6. Klasse ist der Besuch des Kid’s Lab der BASF. Das Aktionsprogramm „Forscher in Aktion“ soll Interesse an den Naturwissenschaften wecken, einen Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen geben und zur kreativen Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen anregen. Genaues Beobachten, geschicktes Analysieren und Ausprobieren sind hier gefragt.

Ebenso Ende der 6. Klasse laden wir Vertreter von Pro Familia in die Klassen ein, die eine Sexualpädagogische Veranstaltung zu individuellen Fragen der Jugendlichen rund um Pubertät, Liebe, Verhütung, Sexualität, etc. durchführen.

Im 2-jährigen Rhythmus findet für die 7. und 8. Klasse die Präventionsveranstaltung „ohne kippe“ der Thoraxklinik Heidelberg statt. Die Schüler erfahren in einem Vortrag mehr über die Risiken des Tabakrauchens und können mit Patienten, die durch das Rauchen erkrankt sind, eine Diskussion führen.