1. Waldtag der Klassen 2a und 2b

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 05. Dezember 2017

Mitte November musste der Herbstwaldtag der Klassen 2a und 2b noch wegen Regens abgesagt werden. Umso mehr freuten sich die Kinder zwei Wochen später, als sie endlich mit Frau Seger und Frau Braun sowie 2 Mamas Richtung Wald aufbrechen konnten. Dort wurden sie schon von ihren Waldpädagoginnen der „Waldpädagogik Karlsruhe“ erwartet. Die Waldpädagogin Frau Schirmer startete mit einem Rätsel, dessen Lösung das Eichhörnchen war, um das es sich am ersten Waldtag drehte. In mühevoller Arbeit wurde von den Kindern als erste Aktion ein großer Kobel aus Ästen, Zweigen und sogar aus Baumstämmen gebaut. Nach einer kleinen Stärkung im Kobel ging es mit einem Spiel weiter, bei dem die Kinder merkten, wie mühsam das Leben eines Eichhörnchens sein kann. Vor ihrer Winterruhe durften die Kinder ihre Nüsse im Wald verstecken. Diese mussten in drei Spielrunden, also den Wachphasen während der Winterruhe, wieder gesucht werden. So manches Kind fand dabei seinen Vorrat nicht mehr oder andere Eichhörnchen und auch die Waldmaus hatten sich am Vorrat bedient. Auch die anderen Lieblingsspeisen der Eichhörnchen wurden danach besprochen und kommentiert. Damit den Kindern bei dem windigen, durchwachsenen Wetter nicht kalt wurde, baute Frau Schirmer immer wieder Laufspiele ein, die thematisch zum Eichhörnchen und seinen Gewohnheiten und Feinden passten. Dazwischen war auch Zeit für das Freispiel im Wald. Einige Kinder bauten hier eifrig am Kobel weiter, andere streiften durch den Wald und wieder andere spielten zwischen den Bäumen und Büschen Fangen. Ein Höhepunkt war die Partneraktion, bei der ein Kind die Augen verbunden bekam und später einen Baum wiedererkennen musste, den es nur mit den Händen ertastet hatte. Hierbei wurde herausgearbeitet, dass die Bäume eine sehr unterschiedliche Rinde haben und es auch hilfreich ist, auf kleine Äste und Besonderheiten des Baumes zu achten.

Am Ende waren sich alle einig, dass dies ein interessanter und lehrreicher Tag im Wald war. Der Dank geht an dieser Stelle an die beiden Waldpädagoginnen und die begleitenden Mamas für ihre Unterstützung.