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„Hildi, die schräge Schildkröte“

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 19. Juni 2018

„Hildi, die schräge Schildkröte“  

Ein Mitmachtheater an der Michael-Ende-Grundschule

Im Rahmen des Sozialcurriculums durften die Schülerinnen und Schüler der 1. und 2. Klasse das musikalische Mitmach-Theater von „Hildi, der schrägen Schildkröte“  in der Ohrenberghalle erleben.

Hildi, die schräge Schildkröte, kommt anders zur Welt als ihre Geschwister, die alle einen einfarbigen Panzer haben. Hildi hat einen bunten Panzer. Deswegen wird sie von den anderen gemieden. Sie ist nun sehr traurig und beginnt zu weinen. Doch damit nervt sie alle und bald ist sie allein.  Mutig traut sie sich nun ins offene Meer hinaus und trifft dort neue Fischfreunde, die ihr Energie und Lebensfreude zurückgeben. Dort trifft sie auch Oddo mit seinem schillernden Panzer. Damit ist ihr Glück perfekt. Sie muss nicht alleine bleiben und sie ist nicht die Einzige, die anders ist. Hildi und Oddo erkennen, dass sie etwas Besonderes sind. Einzigartig wie jeder auf der Erde, und dass sie so sein dürfen wie sie sind.

Hildi stammt aus der Feder von Tina Ivancevic. Die Schauspielerin Anna-Maria Gärtner erzählte die Geschichte, während die Kinder die Akteure waren. 11 mutige, theaterfreudige Kinder durften in Rollen schlüpfen und alle anderen agierten vom Publikum aus mit Rasseln, Klappern und Muschelkastagnetten, aber auch mit lautem Fußgetrampel. Die Kinder haben begeistert mitgespielt und den Hildi-Song mitgetanzt und nach viel Applaus und Verbeugung war allen klar: Jeder darf so sein wie er ist.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein der MES, der diese Veranstaltung finanziell unterstützte.

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Theater Gulliver an der Grundschule

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 19. Juni 2018

Am Dienstag, den 5. Juni 2018 haben wir, die Klassen 3 und 4, uns das Theaterstück „Gulliver“ anschauen dürfen. Der Schauspieler, der von der Badischen Landesbühne zu uns an die Schule kam, hieß Markus und er war sehr nett. Zuerst hat er sich uns vorgestellt und dann ging es los. Es ging um einen Mann, der mit seiner Frau und den beiden Kindern in England wohnte. Gulliver war Schiffsarzt und reiste viel. Als er wieder einmal auf Reisen musste, sagte er zu seiner Frau: „Es ist wieder mal soweit. Ich begebe mich wieder auf Reisen. Lebt wohl.“ Das waren die letzten Worte vor seiner Reise. Er fuhr an Europa vorbei und fuhr immer weite und weiter. Plötzlich geriet er in einen großen Sturm und landete im Land der Liliputaner. Sie waren winzig und spielten auf ihm Verstecken.
Bei seiner zweiten Reise kam er wieder in einen Sturm und diesmal landete er bei den Riesen. Diese benutzten ihn als Spielzeug. Als er wieder zuhause war, fragte ihn sein Sohn: „Bleibst du jetzt bei uns, Papi?“ „Ja mein Sohn“, antwortete Gulliver. Aber kurze Zeit später ging er schon wieder auf Reisen. Diesmal kam er ins Land der Hyhnonhyms, einer Pferderasse. Stundenlang unterhielt er sich mit ihnen auf deren Sprache. Doch irgendwann fuhr er wieder nach Hause, kaufte sich zwei Pferde und hatte noch ein gutes Leben.
Wir fanden das Theaterstück sehr gut, weil darin ein einziger Mann eine ganze Welt darstellte.

 

Geschrieben von Mathilda Purea, Klasse 3b.

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Ausflug in die Welt der Berufe

Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 23. Mai 2018

Nanu, was ist bei den 7. Klassen der Michael-Ende-Schule los? Lucian feilt konzentriert einen Metallwürfel, Jubel bei Joanina und Celine, die elektrische Leitungen verlegt haben und nun erfolgreich ihre Glühbirnen zum Leuchten bringen. Florin gestaltet völlig hingebungsvoll eine Farbkachel, Sandy verbindet ihrer Mitschülerin professionell den Arm und in der Küche schnippeln Julien und Niklas Gemüse.

Die 7. Klassen wechselten kurzerhand den Lernort von der MES an die Werkstätten des Internationalen Bundes für Sozialarbeit (IB) in Bruchsal. Zwei Wochen lang erhielten die Schüler die Gelegenheit, in den Gewerken Metall, Elektro, Wirtschaft, Holz, Farbe, Lager und Pflege praktische Erfahrungen zu sammeln. Doch die Schüler konnten nicht nur fachliche Kenntnisse erlangen, sie erfuhren auch, dass Kompetenzen wie z.B. Pünktlichkeit, Ordnung und Ausdauer in der Berufswelt dringend notwendig sind. Und schließlich machten sie auch Bekanntschaft mit einem langen Berufstag ohne längere Pausen. Trotz der überwältigenden Vielfalt der neuen Eindrücke, sahen die Klassenlehrerinnen, die ihre Schüler auch an diesem Ort begleiteten, fast nur glückliche Gesichter. Das Resümee am letzten Tag fiel bei den Beteiligten einstimmig aus: Diese zwei Wochen waren ein Gewinn für alle.

Mit einem aufrichtigen Dankeschön an das Team des IB verabschiedeten sich die Schüler.