GMS - WRS

Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 19. September 2017

Gemeinschaftsschule 

Mit Beginn des Schuljahres 2015/2016 wurde an der Michael-Ende-Schule die Gemeinschaftsschule gestartet.

Die Klassen der Gemeinschaftsschule werden zurzeit von 125 Schülerinnen und Schülern besucht.

Klasse

Klassenlehrerin

5a

Münzer

5b

Herr Borgner

6a

Frau Heller

6b

Frau Paul
7a

Frau Ackermann

7b

Frau Lichtblau
7c

Frau Scherer

8a

Frau Erdel

8b

Frau Horwarth

 

Vielfalt macht schlauer

Die Gemeinschaftsschule ist eine leistungsorientierte Schule, die Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Begabungen fördert. Dazu zählen Mädchen und Jungen, die sich mit dem Lernen schwer tun, genauso wie solche mit sehr hohem Leistungsvermögen. Auch Kinder mit Behinderungen gehören dazu.

Gemeinschaftsschulen tragen durch individuelles Lernen zu mehr Chancengleichheit bei und sichern insbesondere im ländlichen Raum wohnortnahe Schulstandorte mit einem breiten Angebot an Schulabschlüssen.

In der Gemeinschaftsschule wird nach den Bildungsstandards der Hauptschule, der Realschule und des Gymnasiums unterrichtet. Das Lernen wird in anregender Weise für die Schüler gestaltet. Eigenständiges Lernen findet dabei genauso statt wie Lernen miteinander. Daneben werden  aber auch traditionelle Unterrichtsmethoden angewandt. Die Schülerinnen und Schüler lernen in Begleitung und unter Anleitung von Lehrerinnen und Lehrern. Diese nehmen dabei unterschiedliche Rollen ein: als Lernbegleiter, als Coach sowie als klassische Lehrperson. Sie werden daher in der Gemeinschaftsschule auch Lerngruppenbegleiter genannt.

Die Gemeinschaftsschule bietet allen Kindern ein vielfältiges und motivierendes Lernangebot. Im Schulalltag einer verbindlichen Ganztagesschule wechseln sich lehrerzentrierte Unterrichtsphasen, selbstgesteuerte Lernzeit und Phasen der Bewegung und Entspannung sinnvoll ab. Auch andere Formen des Ausgleichs wie etwa sportliche oder kulturelle Aktivitäten finden ihren Platz im Tagesablauf. Durch die Ganztagesschule werden die Familien entlastet. Lern- und Übungsphasen finden in der Schule statt.

Viele Schülerinnen und Schüler sind in verschiedenen Fächern unterschiedlich leistungsstark. In der Gemeinschaftsschule haben sie, außer in den Abschlussklassen, die Möglichkeit, in den einzelnen Fächern auf unterschiedlichem Niveau zu lernen.

Damit alle Beteiligten den Lernfortschritt richtig einschätzen können, arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit Kompetenzrastern. Die Schüler erhalten dabei Rückmeldung auf die Fragen zu den jeweiligen Lerngebieten: "Was kann ich?" und "Wie gut kann ich es?" Das Kompetenzraster ermöglicht es, den eigenen Lernprozess zu planen, sich Ziele zu setzen und das Lerntempo selbst zu finden

Das Kultusministerieum Baden-Württtemberg hat ein Erklärviedeo zum Thema Gemeinschaftsschule erstellt.

Diesen finden Sie unter folgenden Link bei youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=dHp9FYdKsiY 

Auslaufende Werkrealschule

Klasse

Klassenlehrer/in

9

Herr Schwedes

   
   

Konsequent berufsorientiert

Die Werkrealschule baut auf der Grundschule auf und umfasst die Klassen 5 bis 10. Sie führt nach sechs Jahren zu einem mittleren Bildungsabschluss (Werkrealschulabschluss) und bietet außerdem die Möglichkeit, den Hauptschulabschluss am Ende von Klasse 9 oder Klasse 10 zu erwerben.

Die Werkrealschule vermittelt eine grundlegende und erweiterte allgemeine Bildung und orientiert sich an lebensnahen Sachverhalten und Aufgabenstellungen. In besonderem Maße fördert sie praktische Begabungen, Neigungen und Leistungen auf der Basis von theoriegestütztem Hintergrund. Ein stark berufsbezogenes Profil und eine intensive individuelle Förderung in allen Klassenstufen ermöglichen jeder Schülerin und jedem Schüler einen optimalen Einstieg in eine sich anschließende schulische oder berufsbezogene Laufbahn.

Die Werkrealschule kann von Schülerinnen und Schülern nach dem erfolgreich absolvierten 4. Schuljahr der Grundschule besucht werden. Ein Wechsel innerhalb der Sekundarstufe 1 ist im Rahmen der Multilateralen Versetzungsordnung möglich.

Der Werkrealschule führt nach 6 Schuljahren zu einem dem Realschulabschluss gleichwertigen Bildungsstand (Werkrealschulabschluss). Mit diesem können Schülerinnen und Schüler in eine duale Ausbildung, in berufliche Bildungsgänge oder das Gymnasium überwechseln.

Der Hauptschulabschluss kann am Ende von Klasse 9 oder - wenn etwas mehr Zeit zum Lernen benötigt wird - am Ende von Klasse 10 erworben werden.
Im Anschluss haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, eine duale Ausbildung zu beginnen oder an eine berufliche Schule wechseln.

Der Unterricht an Werkrealschulen umfasst den Pflichtbereich, den Wahlpflichtbereich und ergänzende Angebote.

Zentral wichtig ist eine frühzeitige Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit ihren Wünschen und Vorstellungen, Perspektiven und Möglichkeiten in Bezug auf ihre Lebens- und Berufswegeplanung.

Intensive Berufswegeplanung ab Klasse 5

Ausgehend von Interessen und Fähigkeiten werden die Schülerinnen und Schüler in einem langfristig angelegten Prozess befähigt, sich reflektiert und verantwortungsbewusst für einen Beruf zu entscheiden. Bereits in Klasse 5 und 6 erhalten sie Einblicke in die Realität der Arbeits- und Berufswelt, sie setzen sich mit Berufen im lokalen, privaten und familiären Umfeld auseinander und erweitern ihre Perspektiven.

Betriebs-und Arbeitsplatzerkundungen

Ein wichtiges Instrument stellen Betriebs- und Arbeitsplatzerkundungen dar. Hier erhalten Schülerinnen und Schüler Einblicke in die reale Arbeitswelt und entwickeln Vorstellungen und Fragestellungen. Durch inhaltlich und organisatorisch differenzierte Formen von Praktika sammeln Schülerinnen und Schüler eigene Erfahrungen und Eindrücke in verschiedenen Berufen und Berufsfeldern. Die Jugendlichen absolvieren mindestens 20 Praxistage in den Klassenstufen 7 bis 9. Durch verschiedene offene Formen der Organisation kann sich die Anzahl erhöhen