zwischen der Michael-Ende-Grundschule und den Kindergärten St. Bernadette, St. Raphael und der Villa Viktoria

Im Oktober findet für alle Schulanfänger-Eltern ein zentraler Informationsabend an der Michael-Ende-Schule statt. Dabei wird geklärt, welche Voraussetzungen die Kinder für die Schule mitbringen sollten, wie der Ablauf der Kooperation geplant ist und wie die Schulanmeldung abläuft.

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Ab Oktober besuchen die beiden Kooperationslehrerinnen im Wechsel die drei Kindergärten, um die Kinder kennenzulernen und um einen ersten Eindruck zu bekommen, was die Schulanfänger bereits können. Dabei werden Übungen aus verschiedenen Bereichen gemacht: Name schreiben, Farben, Stifthaltung, Ausschneiden, Mengenerfassung, Zählen, Reimen, Silben, …
Außerdem unterstützen die Kooperationslehrerinnen die Eltern und ErzieherInnen, wenn unklar ist, ob das Kind schulbereit ist oder welche Schule die passende für das Kind ist.

Im März findet die Schulanmeldung statt. Darüber werden die Eltern in einem Brief informiert, in dem der genaue Termin und die mitzubringenden Unterlagen stehen. Die Kinder dürfen mitkommen, müssen aber nicht.

Im Frühjahr dürfen die Schulanfänger die Schule besuchen. Sie lernen das Schulgebäude kennen, werden ihre ersten Schulstunden erleben und mit den Schulkindern die große Pause verbringen.

Während des Schuljahres werden die Schulanfänger außerdem immer wieder zu Veranstaltungen eingeladen, die in der Schule stattfinden (Feier zu St. Martin, Weihnachtsfeier). Auch hier können die Kinder schon etwas Schulluft schnuppern.                 

Nun noch ein Hinweis zum Stichtag, der für die Einschulung wichtig ist:
Das Kultusministerium hat einen Gesetzesentwurf vorgelegt, mit dem der Einschulungsstichtag, beginnend zum Schuljahr 2020/21, schrittweise auf den 30. Juni vorverlegt wird. Das bedeutet, dass zum kommenden Schuljahr 2020/2021 der Stichtag auf den 31. August vorverlegt werden soll, im Jahr darauf (2021/2022) auf den 31. Juli und wiederum ein Jahr später (2022/2023) auf den 30. Juni. Das erforderliche Gesetzgebungsverfahren wird voraussichtlich im März 2020 abgeschlossen sein.
Bereits jetzt bedeutet das jedoch für Eltern, deren Kinder im September 2014 geboren sind:
Sie müssen Ihr im September 2014 geborenes Kind nicht an der Grundschule anmelden, denn durch die Änderung des Schulgesetzes entfällt die gesetzliche Schulpflicht für das kommende Schuljahr. Sofern Sie dies wünschen, können Sie Ihr Kind jedoch einfach an der Grundschule anmelden und lösen dadurch die Schulpflicht aus.
Mit anderen Worten: Ihr Kind kann zum kommenden Schuljahr die Grundschule besuchen, muss es aber nicht.